Vetomat Soliparty am 26.10 im Supamolly

Wir wollen gemeinsam mit euch am Samstag den 26.10.2019 feiern, Musik hören, tanzen. Da das im Vetomat zu eng wird haben wir unsere Soliparty ins Supamolly gelegt. Da kann man elegant im Dreieck hüpfen und vor Freude laut quieken ohne das uns die Nachbarn aufs Dach steigen.

Livemusik wird es u.a. von Gymnastic 5, Ayzat, The Queen of England geben, darüber hinaus werden DJs am Start sein.

Open Doors: 21.30 Uhr
Ort: Supamolly in der Jessnerstr. 42.

The Meaning of Dreams – Ausstellung

Unter dem Titel The Meaning of Dreams – Bedeutung der Träume, können sie aktuell, in Zusammenarbeit mit der Gallery Supernova, eine Ausstellung mit Bildern von Young Sik Lee in unseren Räumen besichtigen.

Die übergroßformatigen Ölgemälde stehen dabei im Mittelpunkt der Ausstellung. Daneben gibt es zahlreiche kleine Zeichnungen und Kunstdrucke von Lee zu bewundern. Bezeichnend für die gezeigten Werke sind die mystischen Tiermotive die teilweise wie bei „Woman and Tiger“ ins surrealistische übergehen.

Die Ausstellung ist vom 19.07.2019 – 16.08.2019 zu besichtigen.

29.06. Soliparty – Do the Siebdruck!

Wir feiern und dabei sind:
* live Siebdruck & Auktion verschiedener Siebdruckarbeiten
* Jam-Session
* lecker Essen & Mucke
* und IHR!

Support the space – CU on Saturday
Helft uns, dass dieser Ort als Freiraum für den Kiez erhalten bleiben kann.

Beginn: 15 Uhr

Abstimmungsphase: Förderung durch Quartiermeister

Liebe Freunde des Vetomat,

Wir haben uns auf eine finanzielle Förderung durch „Quartiermeister – Bier für den Kiez“ beworben. Tatsächlich sind wir über die Jury in die engere Auswahl, der Projekte gekommen die eine Förderung bekommen können. Von den aktuell 5 Bewerbern erhalten 2 eine Fördersumme. Nun in der zweiten Abstimmungsrunde, bist du gefragt. Hilf uns mit deiner Stimme das wir vom Vetomat eine der zwei Projekte sind die gefördert werden.

So geht es.

Du hast zwei Stimmen mit denen du zwei Projekte auswählen kannst. Anschließend wird du zu einen Eingabefeld weitergeleitet wo du deine Emailadresse hineinschreiben musst über diese wird ein Bestätigungslink versendet den du anklicken musst. Erst dann werden deine Stimmen gezählt. Das ist um Bots und Misbrauch zu verhindern. Die Abstimmung läuft bis 31. Mai.

hier: https://quartiermeister.org/de/berlin/projektfoerderung/

Worum geht es uns genau?

Unser Bewerbungstext:

Unsere Siebdruckwerkstatt ist ein alternativer Freiraum für Kunst- und Kulturschaffende, die jenseits des kommerziellen Betriebs, einen Ort zur Selbstverwirklichung und Teilhabe finden. Aus der Idee heraus, dass Kunst und Kultur für jedermann*frau zugänglich sein soll, schlossen sich Freunde und Bekannte zu einem Kollektiv zusammen und gründeten 2006 ein Siebdruckcafé, dass über die Jahre zu mehr als einer Werkstatt geworden ist. Es ist einerseits ein Einstieg ins Kiezleben für Menschen, die nach Berlin gekommen sind, aber auch für Leute aus dem Kiez, die hier ein neues Wohnzimmer finden und andererseits ein Raum, in dem sich alle zu Selbstkosten kreativ ausprobieren können, ohne einem kommerziellen Druck nachgeben zu müssen.

Hinter all dem steht ein Kollektiv, organisiert als Kunst- und Kulturverein Kulturmat e.V., welches sich ehrenamtlich engagiert und das Projekt selbstverwaltet organisiert und weiterentwickelt. Die gemeinsame Arbeit soll möglichst basisdemokratisch und hierarchiefrei sein. Grundsätzlich koordiniert sich der Verein auf dem gemeinsamen wöchentlichen Plenum. Hier werden Ergebnisse aus Arbeitsgruppen zusammengetragen und offene Fragen gemeinsam, nach Möglichkeit im Konsens, geklärt.

Wir verstehen uns als Rahmengeber*innen für nichtkommerzielle Kunst- und Kulturarbeit in einem Kiez, der sich immer drastischer Prozessen der Gentrifizierung und damit einhergehender Verdrängung ausgesetzt sieht. Dabei sind wir offen für Entwicklungsmöglichkeiten und schauen gemeinsam nach Bedarfen im Kiez. Es geht nicht nur darum, Aktive in Kiezkultur ideell und mit Infrastruktur zu unterstützen, sondern immer auch darum, Bewusstsein bei weniger aktiven Menschen zu wecken und niedrigschwellig Zugang zu aktuellen Themen zu schaffen.

Wir wollen Nachbarinnen einen Ort des Austauschs bieten und sehen, wie sich daraus Engagement und Verantwortungsübernahme entwickelt. Neben diversen Kulturprojekten sind für uns dabei die Vernetzung und der Austausch mit anderen soziokulturellen Akteurinnen und Künstler*innen von Interesse. Gemeinsam mit befreundeten Projekten versucht der Verein ein Netzwerk des Austauschs zu bilden, das Synergieeffekte erzeugt und die Verbreitung von Wissen und Qualifikation fördert.

Der Vétomat ist ein offener Vereinsraum von überregionaler Bedeutung. Als solcher muss er stets an seinen Herausforderungen wachsen. Mit einer guten Ausstattung der Siebdruckwerkstatt für den Kiez legen wir den Grundstein dafür, dass dieser Ort als Freiraum für den Kiez erhalten bleiben kann.

Update: 06.2019
Wir sind stolz auf auf. Weit mehr als 300 Freunde, Bekannte und Unterstützer haben für uns abgestimmt. Wir danken jedem und jeder einzelnen, die ihre Stimme für uns gegeben hat. Leider hat es nicht gereicht. die Förderung zu bekommen. Das ist schade, aber kein Beinbruch. – Es lebe der Vetomat.

Vortrag: Creative-Commons Lizenzen – Ein Einstieg

Im Rahmen der Hackershell_, innerhalb von „Kaffee, Kuchen, Hacken“ wird es ca. 16.00 Uhr einen halbstündigen Vortrag mit anschließender Diskussion zu Thema Creative Commons Lizenzen geben.

Es ist ein Vortrag der sich an Menschen die schon einmal von Creative Commons gehört haben richtet, aber bisher nie ganz verstanden haben was das soll, wie das funktioniert und was sie selbst davon haben. – Für Anfänger.

Datum: 08. Mai. 2019 ca. 16:00 Uhr
Thema: Creative Commons Lizenzen – Ein Einstieg.
Vortragsfolien: comming soon… / folgen…

04.03. – Vulva 3.0 | Film und Diskussion mit Ulrike Zimmermann

Im Vorfeld des Internationalen Frauentages möchten wir mit der Dokumentation Vulva 3.0 einen unterhaltsamen, überraschenden und nicht zuletzt aufklärerischen Blick auf weibliche Intimregionen werfen.

Der Film beleuchtet Inszenierung und Repräsentation, Sichtbarkeit und Verstecken, freiwillige Modellierung und rituelle Verstümmelung, anatomische Irrtümer und historische Perspektiven, Zensur und Zelebrieren also eine unaufgeregte Bestandsaufnahme und Analyse der Wahrnehmung der Vulva heute.

Im Anschluss an den Film wollen wir mit der Regisseurin, Drehbuchautorin und Produzentin des Films, Ulrike Zimmermann, ins Gespräch kommen.


Doors: 19:00
Starts: 20:00
Spende: 5 €


Rezension:

„`Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.´ Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das „Schönheitsideal der Unsichtbarkeit“. Der Film beginnt in einer dermatologischen Praxis in Köln. Bella Joy lässt ihre Schamlippen aufspritzen und feiert das Ergebnis …. In ihrem unaufgeregten Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise todtraurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und feiern so die Vielfalt weiblicher Körper. Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans.“

08.01 – 20:00 / Mach bloß kein Theater! – Theaterfilmreihe #1

Wir zeigen in der ersten Runde:
Handke/ Peymann: Publikumsbeschimpfung (Uraufführung auf der Experimenta 1 in Frankfurt, 1966)

Sie werden kein Schauspiel sehen.
Ihre Schaulust wird nicht befriedigt werden.
Sie werden kein Spiel sehen.
Hier wird nicht gespielt werden.

Also Theater gucken. Dazu gibt’s Bier, Wein und was kleines zu Essen. „(…) wenn wir Glück haben reden wir noch über die Kulutrrevolution.“